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Endlauf zur Mini Enduro Europameisterschaft und Sprintenduro der deutschen Enduro Meisterschaft in Großlöbichau

Im Zuge der deutschen Euromeisterschaft fand der Endlauf zur FIM Mini Enduro- Europacup in Großlöbichau nahe Jena am 1. und 2. August statt.

 

60 Starter aus 9 Nationen waren in 6 Klassen am Start. Der AMC Bad Windsheim hat mit Mia Abelein, Husqvarna eine Fahrerin die um den Titel mitfahren konnte. 

Am Vormittag startete der Nachwuchs zum Endlauf der Mini Europameisterschaft, Nachmittags kämpften die Fahrer der A/I Lizenz der deutschen Enduromeisterschaft um die Plätze. 


Freitag Nacht und Samstag hatte heftiger Regen die Strecke in eine spiegelglatte Piste verwandelt und Mia stürtzte ausgerechnet vor einer Steilauffahrt, die es dann ohne den nötigen Schwung zu meistern galt, hier verlor sie drei Minuten. Es galt diese Zeit aufzuholen, was ihr mit einer Energieleistung und starkem Willen auch gelang und schloss den Tag auf Platz vier liegend ab. Der Druck an Tag zwei war enorm. Mit der Spanierin wurde bis in der letzten Sonderprüfung um jede Sekunde gekämpft und war bis zur letzten Prüfung offen. Im letzten Extremtest fuhr Mia Bestzeit ihrer Klasse und erkämpfte sich mit 3 Sekunden Vorsprung den zweiten Platz in der Tageswertung und somit den glücklichen Vice-Europameistertitel in der Klasse Women Junior (85 ccm).

 

Doppelsieg für Max Stradtner in der DEM

In der Enduro DM nahm diesmal nur die erste Liga mit 71 Fahrern in 5 Klassen die fünf Runden mit jeweils drei Sonderprüfungen unter die Räder.

Um seine Titelchancen in der Klasse Junior 2 zu wahren, musste der Neudorfer Max Stradtner, Beta AMS Dirtbikes ungedingt gewinnen.


Dazu ein Bericht von Max selbst:

Es hatte bereits den ganzen Vormittag geregnet, doch pünktlich zum Start legte der Regen nochmals richtig zu. Schon nach den ersten Metern auf der kleinen „Etappe“ merkte ich wie rutschig es tatsächlich war. Im ersten Crosstest hatte ich ein gutes Gefühl und konnte einen guten Fluss auf dem rutschigen Boden finden. Im anschließenden Enduro- und Extrem-Test hatte ich ebenfalls jeweils eine gute Prüfung. Während der ersten Servicepause analysierte ich schon einmal Zeiten und traute meinen Augen nicht. Im ersten Extrem-Test hatte ich eine schnellere Zeit wie der Championatsführende Jeremy Sydow gefahren und ich lag aktuell im Championat auf Platz 3. Irre!!!!

Die zweite Runde lief ebenfalls gut, auch wenn es etwas abtrocknete und die größeren Hubräume schneller wurden.

In der dritten Runde hatte ich dann einen großen Crash im Extrem-Test, womit ich etwa 30 Sekunden verlor. Das restliche Rennen konnte ich solide beenden und mit über 2 Minuten meine Klasse gewinnen und 15ter im Championat werden. 


Der zweite Tag war trocken und wärmer. Im ersten Crosstest fuhr ich Bestzeit in meiner Klasse J2. Ich hatte mit Konzentrationsproblemen durch den schnellen Wetterumschwung zu kämpfen, mehrere Stürze waren die Folge. Einmal musste das Team sogar die Frontmaske und den Kotflügel ersetzten, was in der Servicezeit erledigt werden konnte.

Tag zwei konnte ich so ebenfalls als Sieger J2 mit 30 Sekunden Vorsprung abschließen.

 

Das dieses Wochenende im Zeichen der Jugend stand, zeigten die eindrucksvollen Leistungen des AMC Nachwuchses. Aber auch andere Fahrer zeigten ihr Können, so konnte der 17 jährige Henry Strauss ,der ansonsten nur in der Hardenduro Szene unterwegs ist, bei seinem ersten "Normal-Enduro" gleich Rang drei in der klassenübergreifenden Championatswertung in der DEM für sich verbuchen. 

 

Am 12./13. September steht das Heimrennen des AMC Bad Windsheim, ein Mehrstundenenduro mit ca. 350 Teilnehmern an, bei dem sich der Nachwuchs hoffentlich von seiner besten Seite zeigt.

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