IGE Aufenau: Michael Hofmann, AMC Bad Windsheim

Weigand gegen 1500 Motorräder

Bad Windsheim (red) - Auf anspruchsvoller Piste gegen 1500 Motorrad-Sportler trat Stephan Weigand vom AMC Bad Windsheim in der Steiermark an. Er schaffte es auf Platz 266. Viele seiner Teamkollegen sind dagegen bei den Läufen der Interessengemeinschaft Enduro am Start und liegen nach der Hälfte der Saison auf teils sehr guten Plätzen.

Stephan Weigand ging als Tabellenführer der GCC-Seniorenklasse bei einem der härtesten Extrem-Enduro-Rennen, dem sogenannten Erzberg-Rodeo in der Steiermark, an den Start. Beim Ironroad-Prolog gegen 1500 Mitstreiter, darunter die Weltelite der Enduro-Werksfahrer und Weltmeister galt es, unter die besten 500 zu kommen, um am Endlauf teilnehmen zu dürfen. Weigand erreichte Rang 194. Da einige Piloten auf das vierstündige Rennen verzichteten, konnte Weigand sogar von Platz 166 aus starten.

Die fünf Gruppen mit je 100 Startern hatten aufgrund der enormen Staubentwicklung Mühe, die richtige Spur in der ersten mit sehr losem Boden und Steinen durchsetzten Steilauffahrt zu finden, dadurch kam es zu zahlreichen  Stürzen. Dies musste auch der Topfavorit schmerzlich erfahren, der bereits nach wenigen Minuten ausschied. Weigand schaffte es am Ende auf Platz 266.

Beim fünften Lauf zur Meisterschaft der Interessengemeinschaft Enduro in Aufenau (Hessen) erkämpfte sich im ersten Lauf der zwölfjährige Niclas Hofmann auf seiner mit 65 Kubikzentimeter Hubraum ausgestatteten KTM nach eineinhalb Stunden Fahrzeit auf der gut präparierten Piste den verdienten Sieg.

Beim Jedermannslauf konnte sich Hans Hofmann (Kawasaki 450) mit Rang 42 und Robin Krüppel (KTM) direkt dahinter im 159 Fahrer starken Feld behaupten. Seinen Debütlauf beendete Tim Welk (KTM) mit Platz 68.

Die Zweizylinder-Klasse wurde von den Fahrern des AMC Bad Windsheim auf Aprillia vom Team AMS Dirtbikes dominiert. So kam es bis zum Ende des Rennen fast wie gewohnt: Stephan Weigand mit einer Runde Vorsprung auf Platz eins - trotz sich lösender Lichtmaske gelang Michael Hofmann Platz zwei. Niklas Wagner wurde Dritter, er kämpfte mit Teamchef Bernd Scheiderer über mehrere Runden um den letzten Podestplatz. Nach Ende des Laufs wurde Hofmann jedoch disqualifiziert, weil er wegen gestürzter Fahrer und dadurch blockierter Bahn die Strecke verließ, dadurch rutschten alle nachfolgenden Fahrer einen Platz vor. Dirk Wagner reihte sich so auf Rang vier und Ludwig Stahl auf Platz sechs ein.

Das Rennen am Folgetag verlief für die AMC-Fahrer ebenfalls erfolgreich. Auf dem sehr glatten Parcours konnte Günther Fluhrer den sechsten und Karl-Heinz Summerer den achten Rang erreichen. Nach drei Stunden Fahrzeit musste Hofmann mit rund drei Minuten Rückstand den ersten Platz bei den Senioren an seinen Dauerrivalen Armin Donnecker abtreten.